Junge Europäer erleben Weimarer Dreieck

Internationales Forum des Europäischen Jugendparlaments in Weimar vom 28. August – 2. September

Diskussionsrunde mit Staatsministerin Cornelia Pieper

Auch unbequeme Themen und Probleme anzugehen, riet Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf den Teilnehmerinnen und TeilnehmerInnenn des Weimarer Dreiecks der Jugend. Genau das taten die rund 80 Jugendlichen aus sechs verschiedenen Nationen, die unter dem Motto „Trying Different Angles“ in acht verschiedenen Arbeitsausschüssen Resolutionen zu aktuellen politischen Themen erarbeiteten.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Weimarer Dreiecks initiierte das Auswärtige Amt diese fünftägige Parlamentssimulation. Diese vom Europäischen Jugendparlament in Deutschland e.V. organisierte Veranstaltung brachte den Delegierten die Tragweite und Bedeutung des Weimarer Dreiecks für Europa näher. Des Weiteren bot sich den Teilnehmerinnen und TeilnehmerInnen die einmalige Gelegenheit sich mit Staatsministerin Cornelia Pieper zu aktuellen kultur- und außenpolitischen Fragen auszutauschen.

Die Jugendlichen widmeten sich europapolitischen Themen, die vom arabischen Frühling über europäische Identität bis hin zur Zukunft des Weimarer Dreiecks reichten. Die hierzu verfassten Resolutionen beinhalten konkrete Lösungsansätze der jungen Europäer, welche in Gesprächsrunden mit Landtagsabgeordneten und Experten auf den Prüfstand gestellt wurden. Am vergangenen Donnerstag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse schließlich nach den Regeln des Europäischen Parlaments im Rahmen einer Parlamentarischen Vollversammlung.

Der Vorsitzende des Weimarer Dreiecks e.V., Dieter Hackmann, unterstrich in einer Ansprache an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bedeutung des trilateralen Bündnisses auch für die Jugend. Anna Kampfmann, 19, zitiert dazu den früheren Außenministers Genscher: “Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa.”

Neben politischer Bildungsarbeit legt das Europäische Jugendparlament in Deutschland e.V. den Fokus vor allem auch auf den kulturellen Austausch zwischen den Jugendlichen. Die Delegierten der Sitzung stellten daher unter anderem Speisen aus ihren Herkunfts ländern vor und erkundeten das kulturelle Erbe Weimars.

Pressemitteilung – PDF

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