Internationales Akademisches Sommerforum in Marburg
19. – 22. August 2014

Vom 19. bis 22. August 2014 veranstaltete das Europäische Jugendparlament in der Universitätsstadt Marburg das erste Internationale Akademische Sommerforum, auf dem rund 100 Jugendliche aus ganz Europa begrüßt wurden. Das Europäische Jugendparlament zielte mit dieser Veranstaltung auf die Erweiterung seiner Zielgruppe ab, indem vor allem Studierende aus bis zu 36 europäischen Ländern dazu eingeladen werden, an der erweiterten Parlamentssimulation teilzunehmen.

Mit dem Internationalen Akademischen Sommerforum in Marburg gaben wir Studierenden aus ganz Europa die Möglichkeit, ihre im Studium erworbenen Kompetenzen in der Diskussion über europapolitische Themen einzubringen und dabei Visionen für ein zukunftsfähiges Europa zu entwickeln, während sie gleichzeitig die kulturelle Vielfalt Europas kennenlernen konnten. Zur Teilnahme waren sowohl Alumni des European Youth Parliaments als auch andere Studierende eingeladen, die bisher noch nicht mit dem Europäischen Jugendparlament in Kontakt gekommen waren. Die Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren in der Jugendherberge Marburg untergebracht. Den Höhepunkt der Sitzung bildete die Parlamentarische Vollversammlung, bei der die Studierenden nach den Regeln des Europäischen Parlaments ihre erarbeiteten Resolutionen debattierten und sich in der sachlichen Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Standpunkten übten.

Europa als Standort für Forschung und Innovation 

Die Bereiche Forschung und Innovation haben eine zentrale Bedeutung für Wirtschaft und Entwicklung in der Europäischen Union (EU). Neue Technologien und die Schaffung von Arbeitsplätzen nehmen eine Schlüsselrolle in der Sicherstellung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der EU ein. Im Rahmen der Europe 2020 Strategie beginnt 2014 „Horizon 2020“, das 8. EU-Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration. Abgestimmt auf die Hauptbereiche der EU-Forschungspolitik verfolgt das Programm die Vision, die „dynamischste und wettbewerbsfähigste wissensbasierte Wirtschaftsregion der Welt zu werden“. Die Schaffung eines Europäischen Forschungsraumes, einem Binnenmarkt für Forschung, welcher europaweite Kooperation durch die Mobilität von Forschern und dem Austausch von Wissen erleichtern soll, ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Während der Sitzung in Marburg haben sich die Studierenden in international zusammengesetzten Arbeitsgruppen mit politischen, wirtschaftlichen und ethischen Fragestellungen zu der Zukunft von Forschung und Innovation im europäischen Kontext beschäftigt. Dabei sollten vor allem Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen die Diskussionen durch verschiedene Perspektiven bereichern und ihr im Studium erlangtes Wissen gewinnbringend einsetzen.

Konzept der Veranstaltung

Programm der Veranstaltung

Bei Fragen zu Konzept und Ablauf sowie für alle weiteren Informationen steht Ihnen Laura Thiemt jederzeit gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zur Teilnahme sind auch auf marburg.eyp.de zu finden. Bei Presseanfragen kontaktieren Sie bitte Laura Luther.

Presseinformationen Marburg

lightblue_t-online

Schlagworte: , , ,

Kommentar schreiben