Internationales Forum in Essen |
03. – 08. Dezember 2013

Vom03. bis 08. Dezember 2013 wird das Internationale Forum in Essen mehr als 150 Jugendliche aus ganz Europa zusammenbringen, um unter dem Oberthema „Young Energy for Europe“ die umfassenden Diskussionen eine pan-europäischen Veranstaltungsreihe zu Ende zu führen.

Die europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2010 bietet als eine der wichtigsten Industriestädte Deutschlands eine geeignete Kulisse zur Debatte über Europas zukünftige Energieversorgung. Das Energieforum in Essen bildet hierbei das Finale einer europaweiten Diskussionsreihe. Die Ergebnisse der vorhergehenden Foren in Istanbul und Den Haag zu denselben Themen werden in den hiesigen Ausarbeitungen analysiert, diskutiert und weitergedacht und in das abschließende Thesenpapier eingearbeitet. VertreterInnen aus der Türkei und aus Holland tragen die Ergebnisse der vorherigen Veranstaltungen nach Essen weiter. In dem Nexus zwischen europäischer Perspektivenvielfalt und dem Hinzuziehen fundierter Kenntnisse von Experten wird die Debatte zum Energiewandel bereichert werden. Dabei bietet die Ruhrmetropole als Austragungsort für die finalen Diskussionen der europaweiten Veranstaltungsreihe zur Zukunft der europäischen Energieversorgung einen idealen Rahmen.

Energiepolitik im Wettlauf mit dem Fortschritt

Die Energieversorgung Europas stellt die europäische Staatengemeinschaft vor eine Ihrer größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Die Frage nach einer nachhaltigen und effizienten Energieversorgung sowie einer umweltverträglichen Energiegewinnung dominiert die aktuellen öffentlichen Debatten und ist ausschlaggebend für die politische und wirtschaftliche Entwicklung Europas.

Daher unternehmen die jungen Delegierten sowohl die Analyse innovativer Formen der Energiegewinnung, wie Hydraulic Fracturing (Fracking), als auch die Evaluation der Langzeitstrategie der europäischen Energiepolitik „Energy Roadmap 2050.“ Dabei sollen sie erforderliche Anpassungen erkennen und in die öffentliche Debatte mit einbringen.

Die innereuropäischen Betrachtungen werden sich beispielsweise auf die Implementation europäischer Politik bei regionalpolitischen Entscheidungen fokussieren. Beispielsweise wird hier die mögliche Entwicklung des europäischen Energieverteilungsnetzes hin zu einem dezentralisierten Versorgungssystem thematisiert. Damit einhergehend wird die Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungen über die Errichtung von Energiespeichern und -generatoren diskutiert.

Neben innereuropäischen Fragestellungen werden die Delegierten auch die außenpolitischen Abhängigkeiten und die Verantwortung der Europäischen Union als globalen Akteur betrachten. Deshalb wird sowohl der Zusammenhang zwischen dem Arabischen Frühling und der schwindenden Unterstützung für das Projekt DESERTEC als auch die gesellschaftspolitische Ausrichtung der Wirtschaftspartnerschaft mit Russland von den jungen Europäern untersucht.

Dabei werden politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven gleichermaßen untersucht werden und sich auch in den konkreten Ausschussthemen widerspiegeln.

Bei Fragen zu Konzept und Ablauf sowie für alle weiteren Informationen steht Ihnen der Projektleiter Sebastian Rieger jederzeit gerne zur Verfügung. Für Presseanfragen kontaktieren Sie bitte Jonny Hertzog.

 

Pressemitteilung (15.11.2013)

Pressemitteilung (03.12.2013)

Ausführliche Presseinformationen zur Sitzung

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